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Tierkennzeichnung
Um Ihr Haustier auch im Falle des Entlaufens oder Diebstahls sicher und eindeutig identifizieren zu können, bieten wir eine neue Methode der Kennzeichnung an.
Bei der elektronischen Kennzeichnung wird Ihr Haustier mit einem Mikrochip markiert. In diesem Mikrochip ist eine 15-stellige Nummer gespeichert, die mit Hilfe eines entsprechenden Lesegerätes, das sowohl in den meisten Tierarztpraxen als auch in vielen Tierheimen, auf Ausstellungen und an Grenzstellen vorhanden ist, sichtbar gemacht wird. Der Mikrochip befindet sich gemeinsam mit einer Antenne in einer medizinisch geprüften Bioglaskapsel. Dieses kleine technische Wunderwerk wird Transponder genannt, sendet keine Strahlen aus und ist so gross wie ein Reiskorn!
Fast alle Haustiere wie Hund, Katze, Pferd, Papagei, Hase, Kaninchen, kleine Nagetiere, aber auch Reptilien, Amphibien und Fische können einen Transponder bekommen. Der Transponder wird bei Hund, Katze und Nagern ohne Narkose mit Hilfe eines Applikators an der linken Halsseite unter die Haut appliziert. Die Belastung für das Tier entspricht der einer Impfung. Der Transponder verwächst dann mit dem Bindegewebe und wird so fixiert. Er ist von außen nicht sichtbar und beeinträchtigt Ihr Tier nicht.

Kennzeichnung (pdf Datei, 126kb)

Schutzimpfungen
Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, wirken Impfungen zuverlässig: Der Hund bzw. die Katze müssen zum Zeitpunkt der Impfung vollwertig ernährt und gesund sein und frei von äußeren und inneren Parasiten. Eine Entwurmung ist in der Regel notwendig. (ca. 2 Wochen vor der fälligen Impfung)
Beim Impfverfahren wird zwischen Grundimmunisierung und Wiederholungsimpfungen unterschieden:Grundimmunisierung bedeutet den erstmaligen Aufbau eines Impfschutzes und besteht in der Regel aus Erst- und Zweitimpfung, die in einem Abstand von ca. 3 bis 4 Wochen (Impftermine) erfolgen müssen. Die Schutzwirkung ist zeitlich begrenzt und im einzelnen unterschiedlich lang. Daher müssen Wiederholungsimpfungen regelmäßig und in bestimmten Abständen vorgenommen werden. Dies ist unbedingt notwendig, um einen andauernden Impfschutz zu erreichen.Für die Impfung stehen moderne Impfstoffe zur Verfügung , die in kleiner Dosis eine maximale Schutzwirkung haben.

Entwurmung
Unsere Haustiere, besonders Hunde und Katzen, können sich durch das Fressen von Mäusen als auch durch Flohbefall mit Würmern (v.a. Spulwürmer und Bandwürmer) infizieren. Auch das Belecken von Artgenossen kann zu einer Ansteckung führen. Einige dieser Parasiten sind auch auf den Menschen übertragbar (Zoonose)! Besonders Kinder, die zumeist engen Kontakt zu ihren Haustieren haben, sind gefährdet. Je nach Wurmart kann sich daraus eine ernsthafte Krankheit entwickeln. Daher ist es unbedingt notwendig, Hunde und Katzen regelmäßig, d.h. alle 3 Monate entwurmen zu lassen. Die Entwurmung wird von den Tieren problemlos vertragen.


Zecken, Flöhe, Milben
Zecken können inzwischen auch in unseren Breiten Überträger für eine Reihe von spezifischen zeckenübertragenen Krankheiten sein, die zum Teil für unsere Hunde tödlich enden können. Hier spielt die Prophylaxe eine entscheidende Rolle. Da Zecken ca. 24 Stunden benötigen, um ihre Erreger auf den Wirt zu übertragen, ist es während der warmen Jahreszeit und vor allem nach Spaziergängen im dichten Unterholz oder im hohen Gras, sehr wichtig den ganzen Körper des Hundes zumindest einmal täglich nach Zecken abzusuchen. Zur Unterstützung gibt es verschiedene Präparate, die an einer für das Tier schlecht zugänglichen Stelle des Fells punktuell aufgetragen werden und sich mit der Fellbewegung innerhalb eines Tages über die gesamte Körperoberfläche verteilen. Diese Präparate bewirken, dass die Parasiten von der Haut abgestoßen und gleichzeitig bei ihren Fluchtversuchen getötet werden.

Im Sommer und auch an warmen Herbst- und Wintertagen ist der Flohbefall immer wieder ein Thema.
Flöhe verursachen nicht nur lästigen Juckreiz, der durch häufiges Kratzen nicht selten mit einer Entzündung der Haut (Ekzem) einhergeht, sondern Flöhe können auch als Zwischenwirte für Bandwürmer fungieren und zur Flospeichelallergie führen. Leidet ein Hund an einer Flohspeichelallergie genügt schon eine einzelner Flohbiß, um die Allergie auszulösen.

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